Der aktuelle Stand im Oktober 2019
(Updates: 19/19 & 20/19)

2020 kommt ... und bringt viele Veränderungen im Mobilitätssektor mit sich

Das Wichtigste gleich zu Beginn: nein, das UC-Design wird sich im bevorstehenden neuen Jahrzehnt nicht ändern.

Dasselbe wird auch für die bevorzugte Aufstellung der diversen Verbrauchsantriebe gelten:

Allen voran Benziner & Diesel, gefolgt von Hybrid, Gasbetrieb und der Brennstoffzelle sowie Wasserstoff-, Solar- und Elektroantrieb.

Alldessen ungeachtet bin ich vor Kurzem beim Suchen anderer Energiequellen, die den Umwelt-belastenden Abbau von Lithium zur Generierung ebensolcher Akkus obsolet machen könnten, auf eine Batterieart gestoßen, die in der Weltraumforschung bereits seit längerem angewandt wird:

die Radionuklidbatterie (kurz: RTG, aus dem engl.: radioisotope thermoelectric generator).

Diese beeindruckende Batterientechnologie funktioniert autonom, ist gänzlich wartungsfrei und dank ihrer Energiegewinnung aus radioaktivem Zerfall,
kann diese Generierung - bei äußerst schwerer Abschirmung - und einer Halbwertszeit von bis zu 30 Jahren, mindestens genauso lange anhalten.
Die im Durchschnitt daraus zu gewinnende spezifische Leistung liegt bei 0,6-70 Watt pro Gramm (W/g).

Wenn man nun - oberflächlich betrachtet - das Durchschnittsgewicht einer Autobatterie auf etwa 20 kg beziffert, könnte eine entsprechend weiterentwickelte RTG im Zusammenspiel mit einem der fünf hierbei am häufigst verwendeten Elementen - 137Cäsium, 90Strontium, 60Cobald, 144Cer, 106Ruthenium - eine spezifische Leistung zwischen 12 und 1.252 kW zustande bringen. Während 144Ce (1.252 kW) und 106Ru (1.400 kW) Leistungsspannen böten, die im Pkw- & Nfz-Bereich fernab des durchschnittlich-gesunden Menschenverstandes liegen, würde die optimale Aufspaltung der restlichen Elemente maßgeblich für eine Vereinfachung der Batterieverhältnisse im Automobilbau sorgen.

137Cs-RTGs (12 kW; Hwz: 30 Jahre) ließen sich in rein innerstädtischen Fahrzeuge einbauen, deren Spitzengeschwindigkeit die 60 km/h nicht zu überschreiten bräuchten, während 60Co-RTGs (378 kW; Hwz: 5 Jahre) als Power-Antriebseinheiten in Sportwagen oder 3-achsigen Leicht-Lkws Verwendung finden dürften.
Die optimalste Lösung jedoch wäre die Verwendung von 90Sr-RTGs, deren spezifische Leistung bei einem Eigengewicht von 20 kg eine interessante Einstiegsvariante mit 46,2 kW anböte; bei einer 30-kg-Batterie betrüge die Leistung sogar 69,3 kW.

Hält man sich jetzt vor Augen, daß die schwerste Batterie in einem Tesla Model S 750 kg wiegt, wobei deren Reichweite gerade mal 600 km beträgt, wie weit würde wohl die Reichweite mit einer gleichschweren 90Sr-RTG reichen? Völlig abnorm! Hier eignet sich der Einsatz von RTGs besonders im Hinblick auf Gewichtseinsparungen bei höherer Leistungsabgabe, resultierend in einer umso höheren Reichweite. Und das Aufladen von Akkus entfiele ebenfalls vollständig!!

Wie auch immer: Strontium ist ein Element, das auf dem Planeten sehr weit verbreitet ist, birgt Unmengen Vorteile und weist im Grunde genommen nur einen einzigen Nachteil: kommt es in Kontakt mit Wasser, brennt es. Aus diesem Grunde ist die spezielle Abschirmung mit 90Yttrium (Hwz: 64 Std) doppelt sicher, zerfällt 90Y doch anschließend zu überaus stabilem 90Zirkonium, dessen Hwz wiederum bei knapp drei Jahrhunderten liegt; zwar sind beide Elemente nur sehr schwach radioaktiv,
die verwendete Bleiabschirmung, wie man sie bereits seit Ewigkeiten in handelsüblichen Batterien findet, bliebe aber auch weiterhin bestehen.

Jetzt muß nur noch Elon Musk oder ein anderer Visionär diese existente Technologie in die Großserie einbauen, schon thront dieser Fahrzeugantrieb wieder an vorderster Stelle - bei den Geräuschlosen.

Saarbrücken, den 29.09.2019
Frédéric von Wenz

Nachtrag zum Update 20/19:

um das Aufploppen der UC-Unterbereiche Automotive History (Dokumentation & Vermittlung) und Automotive News (e-Mobility & Ecology & aktueller Fahrzeugmarkt) künftig zu unterbinden, ist der Eingangsbereich der Website dezent verändert worden, wodurch der Besucher künftig direkt nach Auswahl des jeweils verwendeten Browsers auf die entsprechenden Kategorien zugreifen kann.

Saarbrücken, den 09.10.2019
Frédéric von Wenz

Stichwort: Aktualität
Aus den offensichtlichen Gründen ist es zu einer zeitweiligen Unterbrechung des Aktualisierungsprozesses gekommen; da allerdings die IAA 2019 nicht nur einen großen Anteil an Markenherstellern verscheucht hat, wird dieses Messe-Event dieses Jahr auch auf die Teilnahme von UC.com verzichten müssen.

Wieviel Pech kann man haben?!
Nachdem (sich) die IAA 2019 von einer international-wichtigen Automobilausstellung zu einer provinziellen Industriemesse zurückentwickelt hat, was den Besuch desselben Events in besagtem Jahr in eine nicht wirklich lohnenswerte Anreise zur Folge gehabt hat, wurde kurzerhand entschieden, daß - aufgrund anhaltender Ausfälle der Internetverbindung, ausgelöst durch wiederkehrende Kanalarbeiten im örtlichen Viertel - das mehrfach aufgeschobene Update 18/19 vollständig ausfallen zu lassen.

Folgende Änderungen, welche bereits mit dem entfallenen Update 18/19 hätten in Kraft treten sollen, nun aber erst mit dem Update 19/19 aktiv wurden:

1. Der eco-Bereich wurde geringfügig umstrukturiert, wodurch die Elektro-Sparte künftig am Ende der Alternativantriebe gelistet wird.
Dadurch rückt die Hybrid-Sparte künftig auf den vordersten Platz, welcher sich u.a. durch den höchsten Nutzen eben jener Alternativantriebe profilieren konnte.

2. Die sog. Bestenliste wird im Hinblick auf die aktuelle Modellpalette der kommenden fünf Quartale (Q4.2019-Q4.2020) neu aufgestellt;
wie schon zuvor, orientiert sich diese Aufstellung anhand des UCA, welcher in erster Linie die maximale Reichweite eines Fahrzeugs je Tankfüllung bzw.
Kapazität je alternativer Antriebsquelle berücksichtigt.

3. Um sowohl die Kapazität auf den Servern, wie auch künftige Updatevorgänge von derzeit durchschnittlich 26 Std./Update um ein Vielfaches zu minimieren,
werden im Verlauf der nächsten 3-6 Monate (01.10.-31.12.2019 oder 31.03.2020) die Modell-spezifischen Vorstellungsbereiche überarbeitet,
wobei auch endlich die grundlegend-akuten Technikdaten eines jeden Modells berücksichtigt werden.

Nachtrag vom 22.10.2019:
die radikale Umstrukturierung der Kapazitätsauslastung des heute abgeschloßenen Updates 20/19, hat bereits eine maßgebliche Verbesserung darlegen können,
wonach die Dauer von bislang durchschnittlich 26 Std./Update auf 11½ Std. reduziert werden konnte - trotz erheblichen Ausbaus der Aktualität.

4. Ab dem 01.10.2019 werden alle voraussichtlich ab 2020 erhältlichen (sprich: auslieferbaren) Modelle frei einsehbar sein;
der Zeitpunkt der letzten Jahre, wonach der Monat Dezember für die Einbindung künftiger Neuheiten des nächsten Kalenderjahres als ausreichend nutzbar galt,
hat sich 2018 als zu gering herausgestellt, weshalb künftig das 4. Quartal (Q4) in Gänze dafür herhalten wird.

Stichwort: Disclaimer
Keine Veränderungen seit April 2019.

Stichwort: Herstellerwebsites (siehe Beispiel)
Keine Veränderungen seit April 2019.

Stichwort: Werbung
Auf mehrfache Rückfrage, wieso an manchen Stellen die Werbebanner ausgeblendet zu sein scheinen, wird eine Lösung dieses Problems bis Mitte November als Ersatz dafür fungieren; nachdem eines der größten Werbeangebotsplattformen seine Aktivität eingestellt hat, können entsprechende Ausfälle noch bis November auftauchen.

Kurz gesagt: das Problem ist bekannt, eine Lösung sollte bald folgen!


Wichtiger Hinweis in Bezug unerbetete Anrufe: (siehe Mai-Info)

Hinsichtlich der stetigen Aktualisierung der Website sind jegliche Informationshinweise rückwirkend auf den entsprechenden Kalendermonat abrufbar:

2018 || 2019: Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez || 2020

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Editorial
Quelle: Ultimativ-Cars.com
Text: Frédéric von Wenz
Datum: 29.09.2019
letzte Aktualisierung: 04.11.2019