Die Neuigkeiten & Highlights im Jahr 2020

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Okt Nov Dez
Datum
Marke Modell
03.01.2020
Laut "auto motor und sport" wird BMW ab dem Jahresende 2020 den Diesel-Motortyp B57D30S0 - sprich: die 50d-Motorisierungen - einstellen:

den Anfang machen der 7er, gefolgt von den von BMW M modifizierten SUVs X5, X6 und X7; die als M550d im modifizierten 5er verbaute Motorvariante verschwindet mit Erscheinen der Nachfolge-Generation. Der Grund für diese Entscheidung liegt hauptsächlich an den zu geringen Absatzzahlen - und das auch nur in Europa.
In allen anderen Ländern, in denen der Turbodiesel mit jeweils zwei Nieder- und Hochdruck-Abgasturboladern (Quad-Turbodiesel) bislang angeboten wird, gibt es keine Veränderungen.

04.01.2020
Soeben ist bekannt geworden, daß heute der letzte BMW 3er GT (F34) produziert wurde.

Damit tritt der letzte Vertreter der vorherigen 3er-Reihe (F30-F34) entgültig aus dem Modellprogramm aus, was durchaus schade ist;
das kleine Raumwunder zwischen Limousine und Kombi bot mit einem Kofferraumvolumen ab 520 l ganze 40 l mehr als es das 4er Gran Coupé bietet - mit dem feinen Unterschied, daß die Coupé- & Cabriolet-Varianten voraussichtlich im Laufe des kommenden Jahres ebenfalls einen Generationswechsel erlebt, damit die 4er-Reihe künftig auch stylistisch zur Basis der aktuellen 3er-Generation paßt.

Kommen wir zu einem erfreulichen Thema: dem von Mercedes-Benz in den höchsten Tönen angepriesenen EQC ...

Erfreulich deshalb, denn er erweist sich schon jetzt als Flop - wie's auch kaum anders zu erwarten gewesen ist!

Der etwa 4,75 m große SUV, der jungen Familien die zukunftsorientierte Fortbewegung von morgen sichern sollte, schlägt bei einem Grundpreis von etwas über 70.000 € bestenfalls bei Verbrecherfamilien an - und auch nur dann, wenn ihnen die miserabel kleine Reichweite von gerade mal 450 km (nach WLTP) das überhaupt wert ist.
Nachdem die ersten Fahrzeuge seit Mitte 2019 ausgeliefert wurden, mußten alle 1.700 Einheiten im Oktober zurückgerufen werden, weil die Möglichkeit bestand, daß ein Bolzen im Differentialgetriebe der Vorderachse brechen könne. Um jegliche Panik zu vermeiden, wurden vorsorglich alle vorderen Antriebseinheit ausgetauscht.

Im Vergleich zur überteuerten Familienkutsche mit Steck(er)verbindung gibt's die 10 cm kürzere Basis des EQC als GLC 200 4MATIC in seiner schwächsten Version bereits ab 46.000 €, die eine komfortable Reichweite von 900 km bietet.

Nur weiter so, liebe Schwaben:
investiert nur noch mehr Milliarden in das nicht durchdachte Elektroauto-Konzept; dann stellt das nächste Übernahmeangebot von Geely schon bald eine realistische Chance dar die "Marke mit dem Stern" für 'n Appel & 'n Ei nach Fernost einzutüten ...

Das wäre zwar ein irreversibles Geschäft, aber - ganz ehrlich -: selber schuld !!

05.01.2020
Im Rahmen der CES 2020 in Las Vegas hat heute Fisker seinen ersten SUV - den Ocean - vorgestellt, der ab Ende 2021 für nur $40.000 vom Band laufen wird.

Seit sich der Däne Henrik Fisker aus dem Pool der reinen Autodesigner geschält hat, indem er sich 2005 selbst zum Automobilhersteller formte, hat sich vieles verändert: hielt BMW anfangs noch als technische Basis für eigenständige Designs her, entwickelte sich Fisker zusehends zu einer ernst zu nehmenden Automobilmarke im Bereich der Neo-Mobilität mit Stil und Raffinesse.

Das bislang bekannteste Fisker-Produkt ist zweifelsohne der Karma, der anfangs bei der weltweiten Markteinführung anno 2011 noch ein Plug-in-Hybrid war, wobei dieser als reiner Stromer belanglose 80 km erreichte, während er es im Mix auf (damals!) beachtliche 370 km brachte.
Wer allerdings den Strom unbenutzt ließ, leerte den 40-l-Tank der 2½ t schweren Limousine innerhalb von nur 333 km, weil der Durchschnittsverbrauch bei 12 l/100 km lag.

Folglich eignete sich der Fisker Karma also nicht wirklich als Langstreckenfahrzeug und wurde bereits Ende 2012 zeitweilig eingestellt, weil der Batteriezulieferer A123 wegen zwei Rückrufaktionen die Geldmittel ausgingen. In den USA fanden 1.600 Karmas ($102.000-116.000) einen Käufer, in ganz Europa (ca. 110.000 €) gerade mal 200. Nach der Auflösung der Firmenanteile wurde es stiller um Fisker - bis sich ein Geldgeber in China fand.

Die Markenrechte in Bezug auf die Modellbezeichnung "Karma" wie auch das Design des einstigen Fisker Karma-Modells gingen an die chinesische Investmentgruppe Wanxiang (万向集团), die auch A123 aufkauften und rehabilitierten; die Bezeichnung Karma ist seit 2016 der Name der neu-gegründeten Elektromarke Karma Automotive mit Sitz im kalifornischen Irvine, die die große Limousine leicht überarbeitet nunmehr als voll-elektrische Variante Revero anbietet.

Aber trotz des Karma-Rückschlags ist auch Fisker wieder auf dem Elektromobil-Markt zugegen: die Neufassung des Original-Karma mit dem wesentlich grüner klingenden Namen EMotion wurde im Januar 2019 eingeführt und während zudem auch der autonome Orbit als Prototyp eifrig seine Runden dreht, um seine Marktchancen in einer unbestimmten Zukunft auszutesten, wird nun eben auch die Aufmerksamkeit auf den ersten Fisker-SUV gelenkt.

Ob der Ocean dem Hauptkonkurrenten Model X aus dem Hause Tesla gefährlich werden kann, werden wir dann frühestens ab 2022 sehen ...

06.01.2020
Nein, dieser Zuffenhausener ist nicht elektrisch; er kostet keine Versicherung, paßt in wirklich jede Garage und Sie können ihn überall hin mitnehmen.

Das heutige Fundstück ist ein Porsche, der seinesgleichen sucht - in vielerlei Hinsicht: der Taycan als kleines Holzauto.

Zur Markteinführung des ersten vollelektrischen Porsche-Modells - dem Taycan - brilliert auch der Porsche-Shop mit diversen Accessoires, wie u.a. diesem aus Holz geschnitzten Mini-Taycan.
Die in groben, aber weichen Zügen gestaltete Form des Holz-Taycan ist hauptsächlich in weiß gehalten: auf der Front prangt das Porsche-Logo in markantem Schwarz, während am Heck die breite rot-lackierte Heckleuchte das Ende des 12 cm großen Kinderspielzeugs weist. In Kombination mit den runden etwas abstehenden Holzkugelrädern hinterläßt der kleine Porsche einen größeren Eindruck auf seine Betrachter als das Vorbild an sich, ist doch nahezu jedes Porsche-Modell seit Jahrzehnten immer auf die gleiche Art und Weise designt.

Langeweile kommt bei diesem hölzernen Spielzeug jedenfalls nicht so schnell auf; neugierig geworden? Hier geht's Mini-Taycan!.

07.01.2020
Daß Elektronik viele Gesichter hat, steht außer Frage. Daß diese folglich auch im Automobilbereich verbaut wird, liegt da auf der Hand.
Was aber aufhorchen läßt, ist, wenn ein weltweit anerkanntes Elektronik-Unternehmen, sich in den Automobilbau wagt - selbst, wenn es nur ein Unikat ist.

Also, ja, SONY hat ein Auto gebaut. Ein richtig stylisches noch dazu. Der e-Auto-Hype hat einen besonderen Vorteil: plötzlich trauen sich auch Hersteller, die weit vom üblichen Automobilkonzept agieren oder gerade mal als Zulieferer in diesem breiten Industriezweig aktiv sind, eigene Fahrzeuge zu bauen, weil Aerodynamik und Verbrauchswerte eines Automobils gar keine Rolle mehr spielen - oder zumindest eine sehr weit untergeordnete Rolle.
So plant ja z.B. auch der Reifenhersteller Continental ein den elektrifizierten und teils selbstfahrenden BEE zu bauen. Nur, weil etwas in Planung ist, muß es noch lange nicht Realität werden. Das sieht wohl - leider - auch Sony so, denn der auf des CES 2020 gezeigte VISION-S ist ein Unikat - und soll es bleiben.

Schade! Dieses Mal hätte ich mich über eine Serienfertigung gefreut; obwohl's nur ein Elektroauto ist. Also ein Technologieträger eines Technologieunternehmens, das sogar fahrbereit ist. Allerdings hat die Aerodynamik durchaus was an sich, um dem Gefährt auch einen normalen Motor einzubauen und eine raisonable Kilometerleistung von über 1.000 km an den Tag zu legen.
Da kommt mir ein Gedanke: wie wäre es denn einen Tesla dahingehend umzubauen, um ihm einen V6 zu spendieren? Hmmmm ...

08.01.2020
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Editorial
Quelle: Ultimativ-Cars.com
Text: Frédéric von Wenz
Datum: 03.01.2020
letzte Aktualisierung: 10.02.2020